Auf der einen Seite der pagasitische Golf, auf der anderen Seite die Ägäis. Dazwischen ein magischer Berg, der darauf wartet, erkundet zu werden: Pilio! Die Quellen rauschen, die Sonne strahlt durch die Blätter der Platanen, Apfelbäume, Eichen, Buchen, Gardenien, Hortensien und Kamelien. Alles blüht auf diesem fruchtbaren Flecken von Thessalien. Im Herbst erstreckt sich vor Ihnen die Farbpalette von Rot bis Orange. Wanderwege, alte Kirchen, Strände mit pfaublauem Wasser und hoch oben hängen Dörfer am Berghang. Ein Wochenende reicht nicht aus, um das alles aufzunehmen. Willkommen im fabelhaften Pilio.
Besichtigen Sie in Pilio
Eine Reise in die Heimat der Zentauren
So viel Schönheit lässt zwangsläufig Mythen entstehen. So herrschten der altgriechischen Sage nach in Pilio die Zentauren. Angeführt wurden Sie von Cheiron, dem weisesten unter ihnen, der ihnen die Heilkunst beibrachte, die Schlange zum Symbol der Medizin machte und sowohl Achillles als auch Asklepios in seine Geheimnisse einweihte.
Dörfer von wunderschönen Schönheit
Auf dem Weg von Volos nach Pilio liegen Portaria und Makrinitsa, die bekanntesten Ortschaften der gesamten Gegend. Hier gibt es Steinbrunnen, idyllische, alte Häuser, Wanderpfade, Fünf-Sterne-Hotels und kleine Boutique-Hotels, Kirchen und köstliche, lokale Gerichte. Von dort aus hat man einen überwältigenden Panoramablick über Volos und den pagasitischen Golf. In diesen Ortschaften mit bildhübschem Baustil wird deutlich, was Lebensqualität wirklich bedeutet.
Fahren wir Ski?
Skifahren mit Blick auf die Ägäis? Das geht! Das Skigebiet in Agriolefkes auf 1470 m wartet mit vier Skipisten für erfahrene Skifahrer und einer für Anfänger (7 km insgesamt), sowie einer warmen und gemütlichen Hütte für Après-Ski. Hier gibt es auch mehrere Geschäfte, Cafés und eine Skischule. Der fantastische Ausblick auf das Meer macht den Aufenthalt in diesem Skigebiet zu einem einzigartigen Erlebnis.
Tsangarada: Ein Dorf im Schatten der Platanen
Im erholsamen Schatten der himmelhohen Platanenbäume von Agia Paraskevi ist Durchatmen angesagt. Agia Paraskevi ist der berühmteste von vier Bezirken der Gemeinde Tsangarada. Die anderen drei sind Agios Stefanos, Agia Kyriaki und Taxiarches. Entdecken Sie diese von Agia Paraskevi aus zu Fuß. Wandern Sie entlang von Kastanienbäumen, Obstbäumen und Blumen. Tsangarada ist seit Jahren ein beliebtes Urlaubsziel, prall gefüllt mit Natur und Leben.
Zagora: Der Ort der Apfelbäume
Zagora ist ein bedeutendes und unter Griechen bekanntes Anbaugebiet, vor allem für Kastanien und Kirschen. Das sind die Haupterzeugnisse des Ortes, der gleichzeitig der historische, wohlhabendste und größte Ort in der Gegend von Pilio ist. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden in Zagora im großen Stil Äpfel angebaut. Die örtliche Agrargenossenschaft besteht seit 1916.
Die Dörfer von Pilio
Pouri, Keramidi, Mouresi, Kissos, Milies, Vizitsa, Pinakates, Agios Georgios Nilias, Agios Lavrentios und viele mehr; die Dörfer von Pilio haben alle einen eigenen Charakter und sind einen Besuch allemal wert. Wunderschöne, traditionelle Architektur, gemütliche Pensionen, schattige Kirchplätze, urige Kaffeehäuser und Tavernen – man fühlt sich hier schnell wie ein Einheimischer.
Alte Kirchen
Die alten Kirchen von Pilio bergen erstaunliche Kunstschätze. Das Kloster Pammegiston Taxiarchon in der Ortschaft Milies wurde 1764 renoviert und ist bekannt für seine fantastische Akustik. Grund dafür sind die 48 Krüge im Dach, die umgekehrt aufgestellt sind. Das Klangerlebnis ist beeindruckend. In Kissos liegt das 1650 erbaute Agia Marina. Sehenswert sind hier die religiösen Wandmalereien, die Szenen aus der Apokalypse, dem Neuen und dem Alten Testament darstellen. Es sind nicht nur Kirchen sondern echte Sehenswürdigkeiten die Sie unbedingt besichtigen sollten.
Ägäische Strände
Pilio hat große und kleine Buchten mit weißen Kies- oder feinen Sandstränden und kristallklarem Wasser. Hier liegen die Strände direkt unterhalb von alten Herrenhäusern und Platanenbäumen, die buchstäblich das Meer berühren.
Edler Charme und moderner Luxus
Dutzende aus Stein gebaute Herrenhäuser mit traditioneller Inneneinrichtung, Wohnstuben mit Kamin und Steinterrassen mit Blumen erwarten Sie in Pilio. Wenn Sie eher modernen Luxus bevorzugen, finden Sie hier auch Fünf-Sterne-Hotels und Privatvillen mit Pool. Sie alle liegen inmitten der üppig grünen Landschaft von Pilio. Das sorgt für erfrischend-angenehme Temperaturen, sogar während der Hitzewellen im Hochsommer.
Eisenbahnromantik
Am malerischen Bahnhof von Milies warten Eisenbahnliebhaber auf den “Mountzouris”, die Dampflok aus dem Jahr 1895. Der Schaffner setzt die Lok manuell in Betrieb und die bezaubernde, kleine Lokomotive beginnt ihre Fahrt in Richtung Ano Lechonia. Eine märchenhafte Eisenbahnfahrt zwischen Bäumen und Wäldern und über zwölf Brücken. Ein tolles Erlebnis für Groß und Klein. Eine der schönsten Erlebnisse in Pilio.
Damouchari: Wie aus einer Filmszene
Die Damouchari-Bucht ist ein echtes Postkartenmotiv. Ein bezauberndes Ambiente, düster und wild zugleich. Die Bucht wird von einer Landzunge in zwei Abschnitte geteilt. Die Tavernen bieten exzellente Gerichte inklusive Traumblick an. Der Yachthafen war der Drehort der Dancing Queen-Szene im Spielfilm Mamma Mia.
Pilios Wanderwege
Erkunden Sie den Pilio-Berg zu Fuß über das dichte Wegenetz aus gepflasterten Straßen, Fuß- und Feldwegen. Zu empfehlen sind die Routen Milies-Tsangarada, Tsangarada-Damouchari-Ai Iannis, Kissos-Mouresi, Chania-Kissos, Portaria-Chania, Damouchari-Fakistra. Erfahrene Wanderer und Naturliebhaber werden hier die Geheimnisse des Gebirges, die Geschichte und die reiche Vegetation genießen.
Versteckte Juwelen von Pilio
Blumen
Nehmen Sie die Farben Pilios mit zu sich nach Hause. In den Dörfern können Sie Hortensien, Kamellien und Gardenien erwerben. Nehmen Sie auch etwas Erdboden mit, das macht den Unterschied.
Schluchtenwanderungen
Zwei schöne Schluchten erwarten Sie in Tangarada: Fakistras und Milopotamos. Sie enden an zwei gleichnamigen Stränden.
Süd-Pilio
Von Milina bis Trikeri erstreckt sich das Gebiet, das nur von Einheimischen und Insidern besucht wird. In den beliebten Tavernen finden Sie frischen Fisch, delikate Fischsuppe und allerlei Meeresfrüchte. Mit dem Boot lassen sich die verborgenen Schönheiten des pagasitischen Golfs am besten entdecken.
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Wo übernachten in Pilio
Kritsa Gastronomy Hotel
Pelion Blue Villas
Portaria Hotel
Karaiskos Farm
Kenta Beach Hotel
Damma Mia
Der Reiz eines Aufenthalts in den Dörfern des Pilion liegt darin, dass die Unterkünfte in der Regel eher klein und traditionell als groß angelegt sind – umgebaute Steinhäuser und Pensionen, in denen die ursprünglichen Holzvertäfelungen und offenen Kamine erhalten geblieben sind. Die Auswahl ist groß, insbesondere in den größeren Dörfern; daher lohnt es sich, den Fokus auf jene zu legen, die den Erlebnissen, die Sie genießen möchten, am nächsten liegen – z. B. Portaria, Makrinitsa und Chania im zentralen Pilion; Vizitsa und Pinakates im Süden; sowie Tsagarada und Zagora im Osten. Entlang der Küste gruppieren sich kleine Hotels und familiengeführte Pensionen in der Nähe von Stränden wie Kala Nera, Afyssos und Horefto und bieten einen wesentlich leichteren Zugang zum Meer. Es gibt zudem eine Handvoll bewirtschafteter Bauernhöfe, die Agrotourismus-Aufenthalte mit Kochkursen anbieten.
Die Küche des Pilion wird von den saisonalen Erzeugnissen der Region geprägt. Kastanien und Äpfel mit der geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.) „Zagora“ gehören zu den Höhepunkten des Herbstes, doch auf dem Pilion werden auch Birnen, Walnüsse und Quitten angebaut. Zu den Käsesorten zählen Feta mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.), der harte, gelbe Kaseri sowie der cremige Galotiri. Honig, Wein und getrocknete Bergkräuter werden in Geschäften und Frauenkooperativen in vielen Dörfern angeboten, ebenso wie hausgemachte Konfitüren. Halten Sie Ausschau nach dem Tsipouro aus dem Pilion (destilliert aus Traubenmost) und lokal gepresstem nativem Olivenöl extra sowie nach der regionalen Variante des Baklava, das mit Walnüssen statt mit Mandeln zubereitet wird. Tavernen bilden nach wie vor das Herzstück des Dorflebens auf dem Pilion, mit lokalen Spezialitäten wie Tsitsiravla (eingelegte Triebe von Pistazienbäumen), „Kopanisti Volou“ (ein orangefarbener, würziger Käsedip aus Pfeffer, Tomaten und Knoblauch) und „Spetzofai“ (in Tomatensoße geschmorte Paprika und Wurst).
Das Klima auf dem Pilion wird sowohl von seiner Berglandschaft als auch von seiner Lage zwischen dem Pagasetischen Golf und der Ägäis geprägt. Die Küstendörfer und Strände genießen warme, trockene Sommer, ähnlich wie im übrigen Ägäisraum, während es in den höher gelegenen Bergdörfern selbst im Juli und August spürbar kühler bleibt. Der Winter bringt in den höheren Lagen regelmäßige Schneefälle mit sich, die Agriolefkes seine Skisaison bescheren und im Frühjahr die Flüsse des Gebirges speisen. Die stärksten Niederschläge fallen zwischen November und März, wodurch die Wälder das ganze Jahr über grün bleiben.
Das Pilion ist ein sicheres Reiseziel und profitiert von den Einrichtungen und Dienstleistungen von Volos, wo sich das nächstgelegene große Krankenhaus (das Allgemeine Krankenhaus Achillopouleio) befindet. Größere Ortschaften wie Zagora, Milies und Argalasti verfügen über Apotheken, wobei diese seltener werden, je weiter man sich von Volos entfernt. Wasser in Flaschen ist weit verbreitet, und die Standards für Lebensmittelsicherheit sind hoch. Wanderer sollten auch in den kühleren Monaten ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitführen, da Bergwege stellenweise wenig Schatten bieten und das Wetter schnell umschlagen kann. Beachten Sie außerdem, dass Bergstraßen und steilere Dorfstraßen besondere Vorsicht erfordern, insbesondere beim Fahren nach Einbruch der Dunkelheit. In allen Notfällen, einschließlich medizinischer Notfälle, kann die europäische Notrufnummer 112 kostenlos gewählt werden.
Das Pilion ist eine bergige Halbinsel in Thessalien, Zentralgriechenland, die sich zwischen dem Pagasetischen Golf und der Ägäis erstreckt. Sie liegt unweit von Volos, etwa 330 km nördlich von Athen und 210 km südlich von Thessaloniki, wodurch sie sich gut in eine Reiseroute durch das griechische Festland einbinden lässt oder auch als eigenständiges Reiseziel in Frage kommt.
Ja, insbesondere die Dörfer und Strände entlang des Pagasetischen Golfs, wo das Meer ruhiger und geschützter ist als an der Ägäisseite. Familiengeführte Pensionen sind in der gesamten Bergregion weit verbreitet, und die Kombination aus einfachen Wanderwegen, Bauernhöfen und der Dampfeisenbahn von Moutzouris bietet Kindern auch abseits des Strandes reichlich Abwechslung.
Ein Auto ist bei weitem die bequemste Art, sich fortzubewegen, da die Dörfer auf dem Pilion über den Berg verstreut liegen und die öffentlichen Verkehrsmittel immer spärlicher werden, je weiter man sich von Volos entfernt. Zwar verbinden Busse die größeren Dörfer miteinander, doch ein Auto bietet Ihnen die Flexibilität, Strandbesuche, Wanderungen und Ausflüge von Dorf zu Dorf miteinander zu verbinden.
Die zahlreichen Dörfer des Pilion sind aufgrund ihrer gut erhaltenen Steinarchitektur und ihres traditionellen Dorflebens bereits für sich genommen ein Highlight. Die Dampfeisenbahn von Moutzouris zwischen Ano Lechonia und Milies ist ein weiteres Highlight, ebenso wie die Strände des Pilion, beispielsweise Mylopotamos und Damouchari. Wanderer sollten sich die alten Steinwege nicht entgehen lassen, die Dörfer wie Portaria und Makrinitsa miteinander verbinden und Teil des mythischen „Weges der Zentauren“ sind.
Die meisten Besucher reisen mit dem Auto an, da die Dörfer des Pilion über den zentralen, südlichen und östlichen Teil des Gebirges verteilt sind. Busse verbinden Volos mit den größeren Dörfern, und Taxis eignen sich gut für kürzere Strecken, doch ein Auto bleibt die flexibelste Möglichkeit, mehrere Dörfer oder einen Tagesausflug zu einem Dorf und an den Strand in einer Reise zu kombinieren. Bitte beachten Sie, dass die Straßen zwischen den Dörfern steil und kurvenreich sein können.
An einem langen Wochenende können Sie ein oder zwei Dörfer sowie die Aktivitäten in der Umgebung genießen, doch erst bei einem Aufenthalt von drei bis fünf Tagen haben Sie die Möglichkeit, den zentralen, südlichen und östlichen Teil des Pilion richtig zu erleben und dabei auch Zeit an den Stränden zu verbringen. Da sich das Gebirge im Laufe der Jahreszeiten stark verändert, kehren viele Besucher mehrmals zurück, um eine andere Seite davon kennenzulernen.