The harbour of Kastelorizo, a technicolour amphitheatre

Ostern auf der insel Kastelorizo

Erleben Sie die authentischste Erfahrung am Rande des Archipels der Ägäis
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Solange es dauert, um einen griechischen Salat zu essen

Imposante Tempel und rekonstruierte Herrenhäuser, die auf die Ägäis blicken, heißen Sie auf Kastelorizo willkommen. Zweistöckige, in intensiven Farben angestrichene Gebäude, errichtet aus lokalem Stein, Holz aus Kleinasien, Ziegelsteinen aus Antalya und Marseille. Die kleine Insel, die sich an der Kreuzung der Meere Europas und Asiens befindet, stellte einst einen kosmopolitischen Ort dar, an dem die Schiffe der Kapitäne Reichtümer, neue Ideen und Kulturen aus der ganzen weiten Welt mit sich brachten. Der Lauf der Geschichte ließ die Insel heute mit 300 Einwohnern am Rande der Inselregion der Ägäis zurück, gemeinsam mit 13 anderen Inselchen, denen sie ihren ehemaligen Namen „Megisti“ (was „Größte“ bedeutet) zu verdanken hat: sie ist nämlich die größte Insel von allen.

Wenige, aber äußerst gastfreundliche Einwohner, bereiten sich auf das griechische Osterfest vor. Sie tünchen ihre Häuser weiß, lüften die Räume, polieren ihre Silberware und holen die Osterrezepte aus der Schublade.

Kastelorizo with beautiful view of bay and church

In der Nacht der Auferstehung Jesu Christi erwartet Sie eine Erfahrung voller Authentizität und Hingabe, da gemäß den alten Bräuchen, nach der Hymne «Christos anesti», der Priester, welcher auf dem Hof der Kirche Verse aus dem Evangelium singt, nicht in die Kirche eintreten darf, bis er dreimal „Arate Pylas“- „Öffnet die Tore“ ruft. Das Fest der Auferstehung Jesu Christi beginnt am nächsten Tag und wird für noch zwei weitere Tage fortgeführt. Den Menschen von Kastelorizo liegt das Singen im Blut. Geigen und Lauten begleiten die Tänze und die angebotenen Leckereien erinnern an die Aromen der Ägäis. Es lohnt sich am Ostersonntag der Vorlesung der Evangelien in verschiedenen Sprachen beizuwohnen und den tanzenden Frauen auf dem Hof der Kirche zuzuschauen. In alten Zeiten hatten diese so genannten „Kapitäninnen“ die Macht – sie sind es sogar gewesen, die dem Bräutigam einen Heiratsantrag machten!

Trotz ihrer kleine Größe verfügt die Insel über viele Sehenswürdigkeiten. Die Siedlungen Pigadia und Chorafia mit der Moschee, den Leuchtturm, das Museum der Modernen Geschichte, die Kirche Agios Georgios von „Pigadia“ und die Uhr aus dem Jahr 1903. Die Siedlung Mandraki mit ihrem Werft und den Kopfsteinpflasterwegen. Darüber ragt die Ritterburg von Agios Ioannis aus dem 14. Jahrhundert empor: das Castello Rosso, von dem die Insel ihren heutigen Namen erhalten hat. Besuchen Sie auch Peleokastro mit der dorischen Akropolis und der berühmten blauen Höhle, die weltweit bekannt ist. Das Widerspiegeln des Lichtes auf dem Wasser bildet tausende von Regenbogenfarben auf den Stalaktiten und wandelt die Höhle in einen prachtvollen Palast um!

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