SEGELN IM
ÄGÄISCHEN MEER

Turquoises Wasser

Wie könnten Sie die Ägäis besser entdecken als auf einem Boot?

Warum ist die Ägäis das ideale Meer zum Segeln in Griechenland? Milde Temperaturen und langsame Temperaturveränderungen, konstante, vorhersehbar Winde, es gibt keine  Gezeiten und keine starken Ströme. Kristallklares Wasser und unzählige Buchten, eine Fülle an umwerfenden Inseln und nur kurze Entfernungen zwischen diesen, malerische Häfen, sichere Ankerplätze, die Möglichkeit zu fischen, tauchen, Wasserski fahren und die Liste nimmt kein Ende. Diese idealen Bedingungen bietet wohl kein anderes Meer der Welt.

Einer der Hauptgründe, warum die Ägäis bei Seglern so beliebt ist, sind die Meltemia-Winde. Dieser Nordwind kommt immer im Sommer zwischen Mai und September auf und hat eine Windstärke von 5 bis 7 Beaufort. Diese Winde waren bereits in der Antike bekannt. Gehen Sie mit einem Klick auf einen Segeltörn in der Ägäis, den Kykladen, den Sporaden oder den Dodekanes!

Die beliebtesten Reiseziele für Segeln in der Ägäis

1. Attika: Einer der beliebtesten Startpunkte für einen Segeltörn in der Ägäis ist Attika. Hier gibt es viele vollausgerüstete Segelmarinas mit einem hohen Servicestandard. Darunter zählen etwa die Marina Zea, Die Athener Marina und Flisvos, wo auch große Luxuskreuzer anlegen können, sowie die Marina von Alimos, der Heimathafen der meisten Segelcharter-Agenturen. An der Ostküste von Attika verfügt die Olympic-Marina in Lavrio über umfangreiche Einrichtungen zum Segeln. In Attika gibt es viele Segelcharter-Agenturen, wo Sie Ihr Segelboot auswählen können, groß oder klein, mit Skipper oder ohne. Die meisten dieser Agenturen organisieren für Ihre Kunden auch den Transfer vom und zum Flughafen und bieten ein breites Dienstleistungspaket an, z.B. Programmpunkte, Routen usw.

2. Kykladen: Aufgrund der relativen Nähe zu Athen und der großen Vielfalt an Erlebnissen, sind die Kykladen ein besonders attraktives Gebiet zum Segeln. Der Kontrast der weißen Häuser und des tiefblauen Meeres ist Griechenlands Markenzeichen weltweit. Und da die Entfernungen zwischen den Inseln gering sind, kann man hier in einem Segeltörn gleich mehrere Häfen und Buchten in sehr kurzer Zeit erleben. Man kann sogar jeden Tag eine andere Insel besuchen, obgleich jede der Inseln einen längeren Aufenthalt verdient.

3. Tzia, Kythnos, Serifos & Syros: Wer von einer der Marinas an der Küste von Attika aus in östlicher Richtung segelt, erreicht zuerst die Insel Kea (Tzia), Kythnos, Serifos und Syros, der Verwaltungssitz der Kykladen und Basis für viele Segelcharter-Agenturen. Das bedeutet, dass Sie Ihre Yacht oder Segelboot auch direkt hier chartern und Ihren Segeltörn von hier aus beginnen können. Gleiches gilt auch umgekehrt. Sie können den Törn hier beenden und mit dem Flugzeug oder mit der Fähre nach Athen zurückkehren. Sehenswert ist auch der fürstliche Hauptort von Syros, Ermoupoli, mit seinem großen und sicheren Hafen.

4. Tinos, Mykonos & Andros: Um Tinos und Mykonos sollten Sie etwas vorsichtig sein, da hier stärkere Winde herrschen und es zu hohen Wellen aus nordöstlicher Richtung (von der Meeröffnung der Dardanellen aus) kommen kann. Tinos hat einen sicheren Hafen, wohingegen der Hafen von Mykonos nach Norden hin offen ist und somit keinen sehr guten Schutz bietet.

5. Sifnos, Paros & Naxos: Weiter geht es in südlicher Richtung nach Sifnos, Paros und Naxos. Hier liegen mehrere abgelegene Buchten eine neben der anderen, die auch vor den aufkommenden Nordwinden (Meltemia) Schutz bieten. All diese Inseln verfügen über gute Segelmarinas, an denen man Treibstoff und Wasser nachtanken sowie Proviant besorgen kann. Auf Paros finden jährlich internationale Windsurfwettbewerbe statt. Dazu ist die Gegend auch dank der stetigen Winde und der flachen Wellen gut geeignet.
                                                                                                                                                                                          

6. Milos: Etwas weiter südlich befindet sich Milos. Die Insel sticht mit der verblüffenden Mondlandschaft und den atemberaubenden Buchten hervor, die man nur mit dem Boot erreichen kann. Daneben gibt es auf Milos einen der größten, geschlossenen Naturhäfen im Mittelmeerraum. Die Hafenstadt Adamas ist bei jedem Wetter ausgesprochen sicher und hat gute Segel- und Yachteinrichtungen. Wenn Sie auf Milos sind, sollten Sie einen Spaziergang zu den vulkanischen Felsformationen bei Kleftiko an der Südküste machen.

7. Sikinos & Folegandros: Weiter im Süden befinden sich die Inseln Sikinos und Folegandros. Obwohl sie abseits vom Rummel stehen, zählen sie zu den schönsten Inseln der Kykladen. Ihre Häfen sind klein und ein wenig offen, deshalb empfiehlt es sich, die Wettervorhersagen im Auge zu behalten.

8. Amorgos & Ikaria: Zwar sind in der Regel die Wellen in den Kykladen nicht hoch, da die Inseln sehr nah zusammenliegen, dennoch kann es gelegentlich zu hohem Wellengang kommen. Seien Sie vorsichtig bei Amorgos (sowohl nördlich als auch südlich). Das Meer um Ikaria ist weiter offen, kann heimtückischer sein und verlangt nautische Erfahrung. Aber der Blick auf das Kloster Hozoviotissa ist eine tolle Belohnung. Das Kloster ist buchstäblich in den Felsen geschlagen und schwebt hoch über dem Meer.

9. Santorini: Es gibt keine überwältigendere Erfahrung, als sich auf einem kleinen Boot der Vulkaninsel Santorini, einer der berühmtesten griechischen Inseln, zu nähern. Natürlich verfügt die Insel über gute Einrichtungen und Dienstleistungen für Yachten und Segelboote.

10. Koufonisia: Die Koufonisia-Inseln sind vielleicht die schönsten Reiseziele für diejenigen, die abends die idyllische Ruhe bevorzugen und auf lebhaftes Nachtleben lieber verzichten. Diese kleinen, unberührten Inseln verfügen über eine neue Marina auf Ano Koufonisi. Von hier aus kann man wunderbar die winzigen Nachbarinseln erkunden, wovon einige bewohnt, andere wiederum unbewohnt sind. Allerdings sind die Koufonisia kein Geheimversteck und daher sind die Buchten oft von Segelbooten besucht.

11. Sporaden:  Die dicht bewaldeten Sporaden eignen sich wunderbar für einen Segeltörn. Alle drei Inseln Skiathos, Skopelos und Alonnisos befinden sich im üppigen Grün. Ihr „Bruder” Skyros, felsig und mit vielen Pinien bedeckt, und ihr Hauptort Hora mit den weißen Häusern am Hang leuchten von weitem. Auch hier in den Sporaden liegen die Inseln dicht nebeneinander und man kann sie alle in kurzer Zeit besuchen. Auch lohnt sich die Erkundung der kleineren, unbewohnten Inseln im Meeresschutzgebiet der Sporaden. Erwarten Sie hier keine organisierten Marinas, aber Sie werden von der Fülle an zauberhaften Buchten fasziniert sein. Die Meltemia-Nordwinde sind hier milder und schwächer als in der südlichen Ägäis.

12. Dodekanes: Segeln in der Inselgruppe der Dodekanes organisiert man normalerweise über örtliche Segel- und Yacht-Agenturen. Denn von Attika aus quer dorthin zu segeln ist kein leichtes Unterfangen. Eben dies ist bei erfahrenen Seglern aber ein hochattraktives Abenteuer. Besonders im Sommer, wenn die aufkommenden Meltemia-Nordwinde und die offene See die Durchquerung zu einer spannenden Herausforderung machen. An einem Tag ist die Überfahrt allerdings nicht machbar. 

Beinahe jede Inseln der Dodekanes verfügt über einen Flughafen: Rhodos, Kastellorizo, Karpathos, Astypalaia, Leros, Kalymnos, Kassos und Kos. Das bedeutet, dass Sie diese Inseln von Athen aus bequem mit dem Flugzeug erreichen können. Wie in der Inselgruppe der Kykladen liegen auch hier die Inseln sehr nah nebeneinander (außer Kastelorizo) und so kann man jeden Tag eine andere Insel ansteuern. Allerdings gilt auch hier, dass sich bei jeder dieser Inseln ein längerer Aufenthalt allemal lohnt. Von Rhodos, der Hauptinsel, bis zu den winzigen Inseln Lipsi, Arki and Agathonisi hat diese Inselgruppe viel zu bieten. Leros, Kos und natürlich Rhodos haben ausgezeichnete Marinas für alle Bootstypen und -größen.

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