SEGELN AM PELOPONNES

Griechische Fahne am Ägäischen Meer

Entdecken Sie einsame Buchten, historische Häfen und antike Siedlungen in einer unvergesslichen Kulisse

Unendlich viele große und kleine Buchten entlang der Küstenline und spektakuläre, hohe Berge, die ins Meer tauchen – die Halbinsel Peloponnes zeigt allen, die ihre Küste umsegeln, ein Bilderbuch voller beeindruckender Sehenswürdigkeiten.

Der Peloponnes – wörtlich übersetzt: „Die Insel des Pelop” liegt südlich vom griechischen Festland. Nur ein kleiner Landstreifen, der Isthmus von Korinth, verbindet die Halbinsel mit dem übrigen griechischen Festland. Im Jahr 1893 wurde durch diese Landenge der berühmte Kanal von Korinth gebaut, der aus dem Peloponnes damit wirklich eine Insel machte. An der nordwestlichen Küste verbindet die Rio-Antirrio-Brücke seit 2004 den Peloponnes mit Zentralgriechenland. Die Halbinsel  wird von fünf Meeren umflutet: Das Myrtos-Meer im Osten, das ionische Meer im Westen, der Golf von Patras im Norden und das Mittelmeer im Süden. Wenn Sie Liebhaber des Segelns sind, werden Sie diese Reiseziele einfach faszinieren!




Jetzt um den Peloponnes segeln und seine mythischen Landschaften entdecken:

  1. Von Attika zum Peloponnes: Wenn Sie von Attika aus Ihren Segeltörn beginnen, treffen Sie in westlicher Richtung auf die Strände Loutra Oraias Elenis („Bäder der schönen Helena”), Korfos und Epidaurus mit ihren malerischen, kleinen Ortschaften. An Hydra und Spetses vorbei, segeln Sie in den Argolischen Golf. Mit seinen ruhigen Gewässern und dem milden Klima eignet er sich hervorragend, um einige Buchten zu erkunden. Nächster Halt ist Porto Cheli und Nafplio mit ihren sicheren Häfen. Beide Orte sind einen Besuch wert. Versäumen Sie nicht, Drepanos zu besuchen, ein Küstengebiet mit kristallklarem Wasser und unglaublichen Stränden.
  2. Nach Süden: Weiter Richtung Süden treffen Sie auf idyllische, arkadische Fischerdörfer wie Astros, Tyros und Leonidio/Plaka am Myrtos-Meer. Kurz vor dem südöstlichsten Zipfel des Peloponnes, erreichen Sie Monemvasia, das „Gibraltar des Ostens” und ein Muss für jeden, der das Segeln liebt.  Legen Sie an einer der Segelmarinas an und steigen Sie hinauf zur mittelalterlichen Burg. Innerhalb der Mauern finden Sie eine der am besten erhaltenen Burgen Griechenlands. Besucher kommen hier das ganze Jahr über aus aller Welt an. Die Sicht vom Boot aus mit den majestätischen Felsen und der darauf thronenden Burg ist ebenso atemberaubend. In Monemvasia gibt es etliche Tavernen und Restaurants und es lohnt sich, hier eine Nacht zu verbringen, bevor Sie weitersegeln.
  3. Elafonisos & Neapoli: Anschließend machen Sie einen kleinen Abstecher zum Kap Maleas. Etwas Vorsicht ist geboten, da sich die Wetterbedingungen hier oft plötzlich ändern. Weiter in westlicher Richtung erwartet Sie Elafonissos.  Legen Sie einen Stopp zum Schwimmen ein und entspannen Sie sich an einem der exotischen Strände der kleinen Insel. Direkt gegenüber befindet  sich das verschlafene Fischerdorf Neapolis, das sich gut zum Übernachten eignet. Hier können Sie auch Verpflegung für Ihre Weiterfahrt besorgen.
  4. Der Lakonische und Messenische Golf: Alternativ können Sie im Lakonischen Golf in Gytheio und Plytra an Land gehen. Auf der anderen Seite von Mani im Messenischen Golf gibt es ausgezeichnete Strände sowie die Hafenstadt Kalamata mit einer großen Marina. Kalamata ist der ideale Zwischenstopp, wenn Sie sich auf einem Dauersegeltörn von Italien über Griechenland in die Türkei befinden. Setzen Sie die Segel für die letzte Etappe am Peloponnes. Vorbei an Finikounda erreichen Sie Methoni, wo Sie die venezianische Festung besichtigen können.  Weiter die Küste entlang Richtung Norden liegt Pylos im Golf von Navarino, eine riesige, fast geschlossene Bucht. In Pylos stehen Ihnen genügend Liegeplätze für Ihr Segelboot oder Ihre Yacht zur Verfügung. Es gibt hier in dieser historischen Bucht vieles zu entdecken und besichtigen. Ein Stopp zum Schwimmen und Sonnen am  sichelförmigen Strand Voidokilia ist ein Muss.
  5. Antikes Olympia: Entlang dieses Küstenabschnitts Richtung Norden gibt es unzählige Sandstrände. Es lohnt sich in Katakolo zu halten, an dessen Hafen sogar große Kreuzfahrtschiffe anlegen. Halten Sie hier und gönnen Sie sich einen Besuch in der weltberühmten antiken Stätte von Olympia.
  6. Patra, Corinth und Galaxidi: Weiter auf diesem Kurs erreichen Sie schließlich Patra, die größte Stadt auf dem Peloponnes. Patra verfügt über einen sehr großen Hafen und eine große Marina. Vom Golf von Patra bis zum Golf von Corinth finden Sie schöne Strände und hübsche kleine Ortschaften auf beiden Küstenseiten, der nördlichen und südlichen. Verpassen Sie hier nicht Galaxidi mit seiner großartigen maritimen Vergangenheit. Sie können am Hafen von Galaxidi anlegen und hier ein oder zwei Nächte verbringen. 


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