MYKENE

EINE REISE IN DIE MYTHISCHE BRONZEZEIT

Archäologische Ausgrabungsstätte von Mykene

Eine der wichtigsten archäologischen Stätten in Griechenland, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt

Hier ist die Geschichte deutlich sichtbar. Das wichtigste, palastähnliche Zentrum der Spätbronzezeit in Griechenland: Homers goldreiches Mykene. Nach der antiken griechischen Mythologie  gründete Perseus, der Sohn von Zeus und Danae, die Stadt. Der Mythos der Zyklopen und die Geschichte von Heinrich Schliemanns Entdeckung der so genannten Maske des Agamemnon faszinieren seit Jahrzehnten  Besucher, die sich auf einen unvergesslichen Rundgang durch die archäologische Stätte machen. Herlich willkommen in Mykinen

Besichtigen Sie in Mykinien

Die Zyklopische Mauer
Laut Mythos hatte Mykenes Gründervater Perseus den Zyklopen – riesigen, einäugigen Fabelwesen aus Kleinasien – den Auftrag gegeben, die Mauern zu bauen. Daher der Name.

Das Löwentor. Reisen Sie durch die Zeit
Ein Symbol für die Macht des mykenischen Königreichs. Es ist perfekt symmetrisch angelegt und ein besonders gut erhaltenes Beispiel für monumentale Skulpturen in Europa. Der Haupteingang zur Zitadelle von Mykene stammt von etwa 1250 v. Chr. Das Denkmal ist nach dem Relief von zwei Löwinnen über dem Eingang benannt. Bis heute ist nicht bekannt, wie es gebaut wurde. Vielleicht sind die Mythen von den Zyklopen als Bauherren doch nicht so weit hergeholt…

Die Maske des Agamemnon
Fünf vergoldete Masken wurden in einer archäologischen Grabstätte in Mykene von dem renommierten Archäologen Heinrich Schliemann entdeckt. Er hatte die Burg ausgegraben, weil er fest an Homers Geschichten glaubte. Er war überzeugt, dass er die Überreste von König Agamemnon entdeckte und benannte seine Entdeckung nach dem berühmten König. Neuere Studien zeigen, dass die Masken von 1500-1550  v. Chr. stammen, fast drei Jahrhunderte bevor Agamemnon angeblich lebte. Allerdings blieb der Name der Maske. Sie ist im Archäologischen Nationalmuseum von Athen ausgestellt.

Das Grab des mythischen Atreus
Eines der größten und am besten erhaltenen Tholoi aus dem altenGriechenland in Mykene. Seit der Zeit des Schriftstellers und Geographen Pausanias wussten die Bewohner der Region, dass dieses Denkmal eine Schatzkammer von König Atreus war. Heute ist es immer noch als das Schatzkammer des Atreus oder Grab von Agamemnon bekannt. Es wurde noch vor Pausanias Zeit geplündert und für Jahrhunderte davor diente es Hirten als Unterschlupf.

Das Archäologische Museum von Mykene
Die Ausstellung ist in vier Abschnitte unterteilt. Hier wird alles über das Leben und die Aktivitäten der Mykener, ihre Bestattungsriten und ihr Raumverständnis erzählt. Besichtigen Sie das Museum und lassen Sie die Geschichte des alten Griechenlands vor Ihrem Auge wieder auferstehen.


Bilder von Mykene


Versteckte Juwelen in Mykene

Das religiöse Zentrum der mykenischen Kultur
An der Südwestspitze der Akropolis wurde dieser Gebäudekomplex für religiöse Zwecke errichtet. Darauf lassen die architektonischen Elemente und die gefundenen Artefakte schließen, die in religiösen Zeremonien verwendet wurden.

Der Palast auf dem Gipfel
Der Palast steht auf dem höchsten Punkt der Akropolis auf einer künstlichen Terrasse.

Kreisgrab B
An der Westseite der Akropolis von Mykene gelegen, ist diese Grabanlage eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Sie gibt einen tiefen Einblick in die mykenische Grabarchitektur und die Bestattungsriten. Insgesamt liegen hier 26 Gräber, die sich bis auf etwa 1650 bis 1550 v. Chr. datieren lassen. Sechs Schachtgräber mit reichen Verzierungen gehörten den Herrscherfamilien, darunter wurde auch eine Totenmaske aus Elektron gefunden.


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