SEEN UND FLÜSSE
IN GRIECHENLAND

Einmalige Feuchtgebiete, Rückzugsorte für Wildtiere und Natur zum genießen

Die Seen von Griechenland: Konkurrenz für das ionische und ägäische Meer
Können Griechenlands Seen des Festlandes mit den Tausenden Kilometern Küste und Meer und den wundeschönen Inseln mithalten? Überzeugen Sie sich selbst. Die Seen des Landes haben ihre eigene Schönheit, Ruhe, griechische Natur und Atmosphäre. Jeder hat seine eigenen Mythen und Legenden und eine Welt voller faszinierender Vögel und vieler anderer Arten.

Von Trichonida, dem größten See Griechenlands, zum von Bergen umzingelten Prespa, der 1500 Pflanzen und 260 Vogelarten eine Heimat gibt. Vom beliebten See Plastira zu Stymphalia, Doxa und Kremaston, deren Gewässer die Farben des Himmels widerspiegeln, während die „Stadtseen“ von Ioannina und Kastoria die funkelnden Lichter der Städte reflektieren. Vegoritis und Doirani, aber auch weniger bekannte wie Zazari, sind Schmuckstücke der mazedonischen Landschaft, genau wie Kerkini, der in dem Film von Theodoros Angelopoulos „Die Erde weint“ auftaucht. 

Für Bergsteiger gibt es ein besonderes Highlight: die so genannten Drachenseen auf 1000-1500 m Höhe in der Nähe der Gipfel  Smolikas, Gamila und Grammos. Sie sind Überbleibsel der Gletscher, die es einst in Griechenland gab. Flach oder bergig, klein oder groß, im Inland oder Grenzgebiet, die griechischen Seen lohnen sich allemal.

Die Flüsse Griechenlands: Das Lebenselixier des Landes
Folgen Sie Griechenlands Flüssen, ob groß oder klein, sanft oder stürmisch, durch Schluchten und über Ebenen. Beginnen Sie mit Aliakmon, dem größten Fluss, und folgen dann Evros, die natürliche Grenze zum Osten. Erkunden Sie das breite Delta, wo sich Kulturen und Zugvögel mischen. In Thrakien schlängeln sich die weniger bekannten Ardas und Nestos zum Meer.

Im Westen fließt der Axios, dem Homer zur Unsterblichkeit verholfen hat, der Aoos, der dem Vikos-Aoos Nationalpark leben schenkt und einer der aufregendsten Flüsse Europas für Kajakfahrer ist. Im Westen gibt es auch den eisigen, kristallklaren Voidomati. 40 km Nervenkitzel sind beim Rafting auf dem  Arachthos inklusive. Auch der Acheloos ist seine Mühen wert, er gibt ganz Westgriechenland Leben. 

Der Acheron verbindet die beiden Flüsse Kokkytos und Pyriflegethon im See Acherousia, von dem die alten Griechen glaubten, es läge das Reich des Hades in ihm.

Der Peloponnes hat seine eigene Flüsse: Alpheios, der durch einen großen Teil Arkadiens fließt, der Lousios, in dem der Legende nach die Nymphen Zeus nach seiner Geburt gebadet haben, der Fluss Evrotas in Sparta, und die Neda, die ideal zum Fluss-Trekking ist.

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