ZAGORI

EIN SCHATZ IN WESTGRIECHENLAND

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Brücke über dem See in Zagori

Dörfer, Brücken und Klöster aus Stein – Meisterstücke traditioneller Architektur, Kultur und Geschichte. Dieser Ort wird Sie verzaubern.


Hohe Berge, unberührte Wälder und imposante Schluchten, eine Landschaft, die jeden Besucher einnimmt: Die wilde Schönheit der Zagoria-Bergdörfer. In einer traumhaften Gebirgskulisse liegen diese kleinen Dörfer- Sehenswürdigkeiten  an den Hängen. Die Häuser und Straßen sind vollständig aus Stein gebaut. Gleiches gilt für die vielen Klöster und Kirchen, wobei die Steinbogenbrücken wahre Meisterstücke des traditionellen Brückenbaus sind.

Hier finden Sie ein einzigartiges Urlaubsgebiet passend für jede Jahreszeit. Entdecken Sie diese Naturschönheit bei einer Wanderung durch die berühmte Vikos-Schlucht. Über Ihnen thront der gewaltige Berg Astraka und das Tymphi-Gebirge, während Sie dem Rauschen des reißenden Stroms Voidomatis lauschen. Geben Sie sich dem Zauber der traditionellen Bergdörfer hin, während Sie im Nebel durch die engen, romantischen Gassen schlendern.

Bewundern Sie die alten Klöster und Kirchen oder machen Sie es sich einfach am Kamin in einem der urigen Gasthäuser gemütlich. Die Zagoria-Dörfer sind ein wahrer Schatz in den Bergen entdecken Sie sie.

Besichtigen Sie in Zagori

Die Vikos-Schlucht: Das Königreich der Flüsse und Adler
Es ist ein einzigartiges Naturphänomen: Ein Riss in der Landschaft, der so gewaltig ist, dass er durch Gottes Hand geschaffen scheint. Die engste Stelle dieser unglaublichen Schlucht ist gerade mal 1100 m breit, während die Schluchtenwände 900m in die Höhe ragen. Die Vikos-Schlucht ist das Königreich der Adler und zwischen den riesigen Felswänden findet man seltene Heilkräuter. Die Schluchtenwanderung beginnt an der Brücke Kokoros und endet an der Brücke Aristi. Die Durchwanderung der berühmten Vikos-Schlucht ist ein einmaliges Erlebnis, das ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

Megalo Papingo und Mikro Papingo: Schönheit aus Stein – schneebedeckte Dächer
Die Nacht ist eingebrochen. Ihre Schritte hallen in den engen, gepflasterten Gassen, der Mondschein beleuchtet den Berg Astraka, der sich über den Dörfern Megalo und Mikro Papingo auftürmt. Das Licht in den Fenstern der urigen Gasthäuser wärmt die kalte Dunkelheit.

Der Geruch der Holzöfen holt Erinnerungen an Ihre Kindheit hervor. Sie träumen von gemütlichen Abenden in Ihrer Steinvilla, am Kamin, mit dem Flokati-Teppich und den bequemen Betten. Sie freuen sich bereits auf den Moment, wenn Sie in der warmen, rustikalen Taverne sitzen und handgemachte Käse- und Spinattaschen genießen, warme Bohnensuppe mit frischem Brot aus den Steinofen, gegrilltes Fleisch und all das gepaart mit einem guten Rotwein.

Ausgeruht starten Sie am nächsten Morgen Ihre Wanderung auf dem Weg, der beide Dörfer verbindet, überqueren die Brücke über den Fluss Rogova, während Sie die einzigartige regionale Architektur und die alten Kirchen bewundern. Nicht zufällig sind diese beiden Dörfer die beliebtesten Winterziele in der Gebirgsgegend Zagoria.

Der gewaltige Berg Astraka
Der erhabenste, herrlichste Berg im nördlichen Pindos-Massiv ist Tymphi. Einer seiner Gipfel Astraka liegt auf 2436 m. Südlich des Gipfels befinden sich die riesigen, horizontalen Felsformationen, die so genannten „Türme“, die zur Vikos-Schlucht führen. Beim Anblick des gewaltigen Astrakas kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Während der Wintermonate sind die Felsformationen schneebedeckt und bilden so wundervolle weiße Muster.

Drakolimni und seine Amphibien, eine echte Sehenswürdigkeit.
Dieser Hochgebirgssee verzaubert jeden Besucher. Der Legende nach soll hier ein Drache gewohnt haben – daher auch der Name Drakolimni („Drachensee”). Aber nicht nur in der Legende, sondern auch in Wirklichkeit gibt es hier mehrere kleine drakakia („kleine Drachen“). Dabei handelt es sich um kleine Bergmolche. Sie sind wohlmöglich die einzigen Zeitzeugen der Eiszeit. Den See erreicht man nach einer zwei- bis fünfstündigen Wanderung von Mikro Papingo.

Die Zagoria-Dörfer: Zwischen Steinmetzmeistern und Traditionen
In Epirus liegen  diese Dörfer- Schmuckstücke und erwarten Sie.  Aristi, Monodendri, Vikos, Dilofo, Kapesovo, Tsepelovo und Kipi. Diese hübschen Bergdörfer sind kreisförmig angeordnet. Im Zentrum befindet sich meist ein Dorfplatz mit einer großen Platane, ein Brunnen, eine Kirche und ein Kafenion (Kaffeehaus). Bewundern Sie die bezaubernden Steingassen, die traditionellen, liebevoll restaurierten Häuser aus behauenen, weißen Steinen und die alten Kirchen. Die Architektur der Zagoria-Dörfer ist eine Quelle der Inspiration und gleichzeitig ein Lehrgang für Architekten. Die Steinmetzmeister der Zagoria bleiben unübertroffen.

Monumentale Steinbrücken
Kalogeriko ist die schönste Steinbrücke Griechenlands und eine der schönsten in ganz Südosteuropa. Die gewellte, harmonische Linie ihrer drei Bögen ist das Markenzeichen dieser Brücke. So wird Sie auch gern als „eine Raupe in Bewegung“ bezeichnet. Die Brücke befindet sich am Ortsrand von Kipi und überquert den Fluss Bagiotiko. Es gibt aber auch noch viele andere Steinbogenbrücken. Zum Beispiel die Brücke Kokoris (auch Noutsos genannt), die zwischen den Orten Koukouli und Kipi liegt, oder die Brücke Misios, die sich bei der Vikos-Schlucht befindet, oder aber auch die Brücke Milos nahe des Ortes Kipi.

Winterurlaub im Luxus
Bevorzugen Sie urige Hütten, modernes Design oder klassischen Luxus? Ist Ihnen nach Spa und Wassermassagen oder eher nach gemütlichen Feuerstellen am Kamin? Darf es ein rustikales Frühstück im traditionellen, steingebauten Innenhof sein, während Sie die wärmende Wintersonne genießen? Ganz egal, wie Sie sich Ihren perfekten Winterurlaub vorstellen, in den Zagoria-Dörfern finden Sie ihn. Unglaublich schöne, steingebaute Hotels und Pensionen erwarten Sie hier.


Bilder von Zagori


Versteckte Juwelen in Zagoria

Die Steintreppe von Vradeto
Perfekt im Einklang mit  der Landschaft, elegant und meisterhaft gebaut, war diese beeindruckende Steintreppe einst die einzige Verbindung zwischen den Orten Vradeto und Kapesovo. Auf einer Stufe nach der anderen bewundern Sie die beeindruckende Fertigkeit und Geduld, welche die Handwerke damals aufgebracht haben müssen. Das Ergebnis ist diese einzigartig gepflasterte Steintreppe.

Ovires: Natürliche Wasserskulpturen
Gleich neben der Straße zwischen Megalo und Mikro Papingo empfiehlt sich ein kurzer Halt, um die „Ovires“ zu bestaunen. Sie sehen aus wie kleine Seen und die Felsen wurden von starken Wasserströmen geformt. Wenn Sie im Sommer hier sind, lohnt sich ein Sprung in die erfrischenden Ovires.

Das Kloster Agia Paraskevi am Rande der Schlucht
Das Kloster Agia Paraskevi bei der Vikos-Schlucht ist buchstäblich am Rand der Schlucht gebaut und 800 m trennen es vom Ortszentrum von Monodendri. Erbaut wurde es im 15. Jahrhundert. Das Gebäude hat eine beeindruckende Architektur und steht unter Denkmalschutz.

Das Kloster Spileotissa: Hohe Stickerei-Kunst
Durchwandert man den Wald mit vielen Platanen, erreicht man das Kloster Spileotissa.

Das Kloster lehnt sich buchstäblich an eine riesige Klippe, die im Fluss Voidomatis endet. Der Glockenturm ist auf der Spitze des Felsens gebaut und man kann dort hinaufsteigen, um den atemberaubenden Ausblick zu genießen.


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